Flash findet heutzutage auf vielen Webseiten Gebrauch, sei es als Werbebanner, als Teil einer Website z.B. als Steuerungsmenü (Bild links oder unten) oder in Form
kompletter Flash-Seiten oder Online-Games.
ActionScript (AS) ist eine Programmiersprache auf Basis des ECMAScript-Standards (ECMA-262) und dient zur Erstellung von Script-Anwendungen.
Während Flash selbst anfangs zur Darstellung von Medieninhalten, wie Animationen und Filmen diente,
kam mit ActionScript die Möglichkeit interaktiver Anwendungen und Datenverarbeitung hinzu.
Entwicklungsseitig ist die Sprache Teil der integrierten Entwicklungsumgebung (IDE) Adobe Flash, die sowohl Scriptentwicklung als auch deren Debuggen unterstützt.
Anwendungsseitig wird sie vom Flash-Player, eigenständig oder als Browser-Plugin, beim Abspielen eines Flash-Scripts interpretiert.
Laut der letzten Statistik von Adobe verfügen über 97% aller Browser über ein Flash-Player-Plugin.
Die Extensible Markup Language (erweiterbare Auszeichnungssprache), abgekürzt XML, ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien. XML wird bevorzugt für den Austausch von Daten zwischen unterschiedlichen IT-Systemen eingesetzt, speziell über das Internet. Die vom World Wide Web Consortium (W3C) herausgegebene XML-Spezifikation (Recommendation, erste Ausgabe vom 10. Februar 1998) definiert eine Metasprache, auf deren Basis durch strukturelle und inhaltliche Einschränkungen anwendungsspezifische Sprachen definiert werden. Der Einsatz von XML-Dateien kann sowohl webbasiert in Content Management Systemen, in Flash Websites oder einfachen XHTML-Seiten verwendet werden,
als auch als lokales Austauschformat für CD-Rom-Games oder Netzwerkschnittstellen.
Im Laufe der Jahre ist HTML um Elemente erweitert worden, die sich mit der Gestaltung des Dokuments befassen, was der ursprünglichen Idee der Systemunabhängigkeit entgegen lief. Eine Rückbesinnung auf die Trennung von Inhalt (Struktur) und Layout wurde durch die Definition von Cascading Style Sheets (CSS) vorgenommen. So soll das Aussehen des Dokuments in einer separaten Datei, dem so genannten Stylesheet, festgelegt werden. Dies verbessert die Anpassungsfähigkeit des Layouts an das jeweilige Ausgabegerät und an spezielle Bedürfnisse der Benutzer, z.B. von Sehbehinderten oder aber auch von Suchmaschinen.