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Virales Marketing ist eine neuartige Marketingform, die soziale Netzwerke und Medien nutzt, um mit einer meist ungewöhnlichen oder hintergründigen Nachricht auf eine Marke,
ein Produkt oder eine Kampagne aufmerksam zu machen. Wenngleich die epidemische Verbreitung der einer Mundpropaganda ähnelt, ist virales Marketing nicht mit dieser gleichzusetzen, da bei der Mundpropaganda die
Initiierung der Verbreitung für gewöhnlich von neutralen Teilnehmern ausgeht.
Das virale Marketing bedient sich dabei verschiedener Methoden, um die Nachricht zu publizieren, z. B.
Postkarten, Filmclips oder
einfacher Beiträge in Internetforen, Newslettern und Blogs.
Die eigens für das Internet vorbereiteten Methoden werden als «Virals» bezeichnet. Zur Erfolgsmessung dienen neben qualitativen Ergebnissen (meist Clippings) auch technische Mittel
(z. B. das Tracking von Links, Nachverfolgung der Verbreitung von Videos über Codes, URL-Parameter, etc.),
die unter anderem auf den Einsatz von Monitoring-Software zurückgreifen.
Auf der Video-Internetpräsenz YouTube.com befinden sich Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme.
Sogenannte «Video-Feeds» oder auch «Videologs» können in Blogs gepostet oder auch einfach auf Webseiten über eine Programmierschnittstelle (API) eingebunden werden.
Eine Studie des Marktforschungsinstituts Hitwise von März 2008 ordnet YouTube 73 Prozent aller Besuche von US-Videoportal-Seiten zu.
Das eigene Videoangebot der Muttergesellschaft Google kommt in dieser Zeit auf 8,4 Prozent (Stand: 05/2011):
www.youtube.com
Ein Blog oder auch Web-Log ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in dem mindestens eine Person,
der Web-Logger, kurz Blogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt.
Ein zugehöriges RSS-Modul (Really Simple Syndication) ist eine seit dem Anfang des Jahres 2000 kontinuierlich weiterentwickelte Familie von Formaten für die einfache und strukturierte Veröffentlichung von
Änderungen auf Websites (z. B. News-Seiten, Blogs, Audio-/Videologs etc.) in einem standardisierten Format (XML).
Ein RSS-Channel versorgt den Adressaten oft, ähnlich einem Nachrichtenticker, mit kurzen Informationsblöcken, die aus einer Schlagzeile mit kurzem Textanriss und einem Link zur Originalseite bestehen. Zunehmend werden aber auch komplette Inhalte klassischer Webangebote ergänzend als Volltext-RSS bereitgestellt. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (englisch to feed – im Sinne von füttern, einspeisen, zuführen). Wenn ein Benutzer einen RSS-Channel abonniert hat, so sucht der Client in regelmäßigen Abständen beim Server nach Aktualisierungen im RSS-Feed.